IRL auf der CeBIT 2015
10.02.2015, 14:37

Auch in diesem Jahr ist das Innovative Retail Lab (IRL) des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) auf der Fachmesse CeBIT in Hannover vertreten. Vom 16. bis 20. März 2015 präsentieren Forscherinnen und Forscher des IRL dem Fach- und Besucherpublikum ihre neuesten Entwicklungen aus dem Bereich innovativer Technologien für den Einzelhandel.

 Am Stand des DFKI (Halle 9 Stand F43) wird die neue, verbesserte Version des Artikelfinders, die bereits im Globus Koblenz-Bubenheim im Einsatz ist, sowie eine in der Entwicklung befindliche mobile Version für das Smartphone vorgestellt. Supermarktkunden können mit diesem Assistenzsystem nicht nur nach Artikeln und ihren Standorten im Markt suchen, sondern auch ihre Einkaufsliste planen und sich zum gewünschten Artikel navigieren lassen.

Auf der Messepräsenz der Universität des Saarlandes (Halle 9, Stand E13) präsentieren Mitarbeiter des IRL ein System für kollaboratives Lesen auf großen Displays. Mehrere Nutzer können hiermit gleichzeitig, etwa wenn sie auf den Bus warten, aktuelle Zeitungsartikel auf einem digitalen Display lesen, das System erkennt automatisch in welcher Zeile die Augen gerade lesen und scrollt entsprechend weiter. Informationen können so nicht nur besser dargestellt werden, es wird auch erstmals ermöglicht Texte und somit deutlich mehr Informationen zu transportieren, als über bereits etablierte Informationsbildschirme in Flughäfen und Bahnen.

Im Rahmen des SmartF-IT-Projekts zur Entwicklung von Assistenzsystemen für cyper-physische IT-Systeme in multiadaptiven Fabriken präsentieren Mitarbeiter des IRL ihre neuesten Entwicklungen am future talk Stand (Halle 9, Stand F44). Konkret wird ein Ticketsystem zur verbesserten Dokumentation von Problemen und Fehlerbehebung sowie ein personalisiertes Werkerführungssystem vorgestellt, das auf den Mitarbeiter zugeschnittene Prozessanleitungen und Reparatur-Feedback bereitstellt. Hierbei werden die individuellen Fähigkeiten des Mitarbeiters berücksichtigt und entsprechend seiner Erfahrung mehr oder weniger Kontrollschritte eingeplant. Dadurch sollen teils hoch komplexe Arbeitsschritte für die Mitarbeiter effizienter und einfacher gemacht werden und gleichzeitig die Fehlerrate in der Produktion gesenkt werden.