Augmented Reality (AR) Produktlupe

In einer komplexer werdenden Wirtschaft fällt es Kunden immer schwerer, Ursprung und Entstehungsprozess einzelner Produkte nachzuvollziehen. Stammt der Schwarzwälder Schinken wirklich aus dem Schwarzwald oder wurde er dort nur verarbeitet? Und was bedeutet eigentlich das Fair Trade Logo auf dem T-Shirt? Gleichzeitig steigt das Interesse vieler Kunden an Transparenz und nach mehr Informationen über die von ihnen gekauften Produkte. Das soziale und ökologische Gewissen vieler Kunden erstreckt sich zunehmend auch auf den Einkauf im Supermarkt. So möchten Kunden auch beim Einkauf im Supermarkt schnell und einfach erkennen, ob sie die Produkte, für die sie sich interessieren, vertragen, und ob sie ihren Vorstellungen von einem nachhaltigen Produkt entsprechen.

Über unser mobiles Assistenzsystem zum nachhaltigen Einkaufen, einer Augmented Reality App auf dem Smartphone, lassen sich individuelle Allergieprofile, Regionalitätspräferenzen sowie Präferenzen des Kunden bei mehreren Nachhaltigkeitsdimensionen für den Einkauf festlegen. Kunden, die mehr Wert auf regionale Produkte legen, können dies ebenso in ihrem persönlichen Profil festlegen, wie Kunden, denen eine umweltverträgliche Produktion von Lebensmitteln wichtiger ist. Somit werden Limitierungen der Betrachtung einer einzigen Nachhaltigkeitsdimension, wie die Thematik Nachhaltigkeit in den meisten Programmen umgesetzt ist, verallgemeinert und dadurch nutzerfreundlicher, was sich in Diskussion mit mehreren Stakeholdern als essentielles Nutzungskriterium herausgestellt hat. Der Kunde muss daraufhin nur noch die Produkte im Regal mit dem Smartphone oder einer Augmented Reality-fähigen Brille anschauen. Die Produkte werden automatisch erkannt und der Kunde erhält umgehend eine intuitive Augmented Reality Visualisierung des Abgleichs der Produktdaten mit dem persönlichen Profil und damit eine auf den Kunden zugeschnittene Empfehlung. Nähert man sich dem Produkt weiter, werden detailliertere Informationen zu den jeweiligen Produkten dargestellt.

 

 







Kontakt

Frederic Kerber
Telefon: +49 681 / 85775-5079
E-Mail: frederic.kerber@dfki.de


 
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